Natürlich nackt

Von peu à peu zu vis à vis

Natürlich nackt. Natürlich Überall.
Wir reisen gerne und fotografieren gerne.
Ein nichtkommerzieller Blog von und über ein Paar,
das unbedingt glaubt, dass Nacktheit und Erotik
nicht in die Schmuddelecke gehören, im Gegenteil.
Würden wir alle mit Nacktheit und Sexualität
etwas offener umgehen, wäre die Welt eine bessere.

Jede Wette

Einleitung

Ein Blog von E. und T. aus F. (kleines Späßchen), zwei ganz normalen Leuten in den Fünfzigern, die gerne der Nacktheit frönen. Auch wenn es so scheinen mag und heute überaus mordern ist, würden wir nicht so weit gehen und sagen, dass dieser Blog ein politisches Statement ist. jedenfalls nicht mit den Themen, die heute in aller Munde sind.

Apropos in aller Munde. Schamhaare zu haben ist kein solches Statement, eine Frau zu zeigen, die mehr als 48 Kilo wiegt genauso wenig, graue Haare zu haben auch nicht. Aktfotos von sich zu machen und sie zu veröffentlichen schon am ehesten. Allerdings gehören wir nicht der Fraktion an, die die Nacktheit gerne entsexualisieren möchte. Welch ein absurder Gedanke! (Meiner war es sicher nicht.) Auf so etwas kommt man anscheinend nur, wenn man jung, weiblich, attrativ und ein wenig naiv ist. Nacktheit zu entsexualisieren ist so vielversprechend, wie ein Eiskunstlauf in der Hölle. Nacktheit inklusiver aller ihrer Nebenwirkungen zu normalisieren ist da eventuell vielversprechender.

Uns stört, dass alles, was mit Nacktheit zu tun hat, heutzutage schon fast als Schlagzeile durchgeht, obschon wir gar nicht in Amerika leben. Das ist lächerlich – und wir in der alten Welt sind drauf und dran, diese pervertierte Sicht auf die Nackheit von Menschen ungefragt zu übernehmen. Es grenzt an ein Wunder, dass WordPress Nacktheit ausdrücklich duldet, so lange man keine sexuellen Handlungen zeigt. Bei Tumblr hingegen ist alles erlaubt, bis hin zu härtester Pornografie. Dumm nur, dass die selbst die harmlosen Aktbilder nur dann zu sehen sind, wenn man einen eigenen Tumblr-Account und explizit zugestimmt hat, nichts dagegen zu haben, wenn einmal ein Nippel oder ein Schwanz zu sehen sind. So kann man Leute wie uns natürlich auch marginalisieren und schlussendlich vertreiben.

Viel Vergnügen beim Betrachten und Lesen wünschen

Esther und Tilmann