Kaffeehaus

Die Berliner kann wahrscheinlich mit der Wiener Kaffeehauskultur nicht mithalten, aber hin und wieder findet man auch in Berlin ein gemütliches Plätzchen im Café. Und wie der Eingeweihte weiß, in Schöneberg ticken die Uhren sowieso anders als im Rest von Berlin. Mindestens die Hälfte aller Gründerzeitvillen dort werden über Airbnb an irgendwelche schwulen Touristen aus aller Herrn Länder vermietet. Und jene können sich endlich(!) mal so geben, wie sie möchten, wie es ihnen gefällt, ohne befürchten zu müssen, unangenehm aufzufallen. Sie dürfen sich auf der Straße küssen, Händchenhalten, sich umarmen und herzen. Ich weiß nicht, was man anstellen müsste, um als Homosexueller in Schöneberg unangenehm aufzufallen, aber es bedarf dazu sicherlich allerhand mehr. Und so ist der Stadtteil Schöneberg in aller Welt wohlgelitten und in den Schwulenszenen rund um die Welt ein Begriff. So wie ein Zocker automatisch an Las Vegas denkt, denkt der Schwule eben an Schöneberg.

halbnackte Frau im Café
Ein Nachmittag in Berlin
halbnackte Frau im Café
im Café Reza am Nollendorfplatz

The Berlin coffee house culture probably can’t keep up with the Viennese, but every now and then you’ll find a cosy place in a café in Berlin, too. And as the initiated knows, in Schöneberg the clocks tick differently than in the rest of Berlin. At least half of all Gründerzeit mansions there are rented by Airbnb to gay tourists from all over the world. And they can finally(!) give themselves as they like, as they like it, without having to worry about attracting unpleasant attention. They are allowed to kiss on the street, hold hands, hug and heart. I don’t know what one would have to do to stand out as a homosexual in Schöneberg unpleasantly, but it certainly requires a lot more. And so the Schöneberg district is well-loved all over the world and a household name in gay scenes around the world. Just as a gambler automatically thinks of Las Vegas, a gay man thinks of Schöneberg.


4 Gedanken zu “Kaffeehaus

    1. Im Ernst? Da gibt es nichts zu bereuen. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass du so etwas in wirklich siehst. Es gibt zwar immer wieder Bilder, wo Frauen in allen möglichen und unmöglichen Situationen ihre Brüste zeigen, aber das sind Fotos. In echt müsste man vermutlich in einer Partyumgebung sein (Ballermann, Festival, Club oder Techno-Event). Auch wir tun fast alles, um unbeobachtet zu sein, selbst in Schöneberg. 😉

      Gefällt 1 Person

      1. So wirklich ernst war das nicht gemeint, keine Sorge. Ich weiß auch aus eigener Erfahrung, dass man mit manchem in der Öffentlichkeit sehr vorsichtig sein muss. Wobei sich meine Erfahrungen auf Kleinstädte und Dörfer beschränken (obwohl die in mancher Hinsicht ja sogar schlimmer sein können).

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