Geerdet

Down to earth auf Neudeutsch. Quer hats schwer, jedenfalls in Socialmedia, im Web 2.0 (ganz im Gegensatz zu queer, das wird immer populärer). So meine Beobachtung der letzten Jahre. Was natürlich wieder mal am Smartphone liegt, weit über die Hälfte der User nutzen ihr Handy, um in Blogs oder auf anderen Social-Media-Seiten zu surfen. Und der Handymonitor mag zwar brillant sein, aber er zeigt einem lange nicht die Fülle an Details, die ein Bild in hoher Auflösung zu bieten hat. Was bei vielen Bildern, die ich im Querformat fotografiere, sehr, sehr schade ist. Denn die sind im Hochformat des Handys gleich nur noch halb so groß.

nackt frau liegt am strand der englischen kreideküste

Und ganz krass ist der Unterschied, sieht man sich die Bilder auf einem Viertausend-Pixel-Bildschirm (4-K-Monitor) an. Auf einmal erkennt man eine Fülle von Details, die einem das Handy in den allermeisten Fällen schlicht vorenthält. In dem Fall dann die Tatsachen, dass ich eher auf den Felsen hinter ihr scharfgestellt habe und das Objektiv eine leichte chromatische Abberation zeigt, die ich in der Nachbearbeitung nicht korrigiert habe. Also wer weiß, vielleicht ist es ganz gut, dass man nicht allzu viel erkennt. Aber träumen kann man auch so, träumen, dass man derjenige ist, den sie so wohlwollend betrachtet. Das täuscht übrigens. Wohlwollen gibts meist erst zuhause, beim Fotografieren herrscht eher dicke Luft.

Down to earth

Landscape format has a hard time, at least in social media, in Web 2.0. This is my observation of the last years. Of course it’s the smartphone, more than half of the users use their mobile phones to surf blogs or other social media sites. And the mobile phone monitor may be brilliant, but it doesn’t show you the wealth of details that a high-resolution picture can offer. Which is a great, great pity with many pictures I take in landscape format. As in the portrait format of the mobile phone, they are only half as big.

And the difference is quite stark, if you look at the images on a four thousand pixel screen (4-K monitor). All of a sudden, one recognizes a wealth of details that in most cases, the mobile phone simply does not show. In this case then the facts that I rather focused on the rocks behind her and the lens shows a slight chromatic aberration that I did not correct in the post-processing. So who knows, maybe it’s quite good that you don’t see too much. But you can also dream like that, dream that you are the one she looks at so benevolently. That’s deceptive, by the way. Benevolence is usually only found at home, when taking pictures there is rather trouble’s brewing.


2 Gedanken zu “Geerdet

  1. Die Bedenken des Fotografen sind meist unnötig. Selbst verschwommen aufgenommen ist Esther echt scharf. Und der Betrachter wird scharf beim Anblick. Was seinen Blick eh wieder verträumt verschwimmen lässt. Also so oder so ist alles perfekt.

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