Gretchen

Gretchen ist ein ziemlich geläufiger Name in Amerika. Deutlich geläufiger als bei uns in Deutschland jedenfalls. Aber Amerika wäre nicht Amerika, wenn sie nicht auch das versauen würden. Grätschn klingt wie Rumpelfußball aus den Siebzigern, ist aber die Aussprache von Gretchen in God’s poor country. Wir Deutschen dürfen uns hingegen anhören, wie harsch und unmelodiös, hart und bellend unsere Sprache angeblich ist. Dabei fallen die Amis dort nur auf ihre eigene Propaganda und ihre billigeren Hollywoodfilme herein.

Die eigentliche Gretchenfrage lautet natürlich, wie ich es mit der Religion halte. Herrjeh, wenn ich das Thema aufs Tapet bringe, vergrätze ich sicher wieder einen Teil unserer Leserschaft. Im Blog ist es doch am besten so wie beim Small-Talk: Keine Politik, keine Religion. Wie geht es euch mit den Themen? Sind es zu viele? Zu wenige? Zu sehr gestreift statt vertieft? Zu unverbindlich? Zu einseitig? Zu belanglos?

nackte Frau auf einem Balkon am Meer in Eastbourne, England
Wir litten wieder einmal an seniler Bettflucht. Zum Glück.

Gretchen’s a pretty common name in America. Much more common than here in Germany by the way. But America wouldn’t be America if they didn’t screw that up, too. Grätschn sounds like rumble football from the seventies, but is the pronunciation of Gretchen in God’s poor country. We Germans, on the other hand, are allowed to listen how harsh and unmelodious, hard and barking our language is supposedly. The Americans there only fall for their own propaganda and their cheaper Hollywood movies.

The real crucial question is, of course, how she feels about religion. My goodness, when I bring up the subject, I’m sure I’ll annoy some of our readers again. In the blog it’s best as in small talk: no politics, no religion. How are you doing with the topics? Are there too many? Too few? Too much striped instead of deepened? Too non-committal? Too one-sided? Too petty?


7 Gedanken zu “Gretchen

  1. Mein Lieblingsspruch zum Thema Religion, passt hier leider nicht ganz hin, aber egal: »Mit der Religion verhält es sich, wie mit Penissen. Man sollte sie in der Öffentlichkeit nicht auspacken und seinen Kindern nicht in den Mund legen.«

    Ich finde, man kann gerne über Religion reden, doch wie beim Veganismus, dem Minimalismus und jedem anderen -ismus sollte man darauf verzichten, zu missionieren. Für mich selbst habe ich die Erklärung gefunden, dass ich durchaus ein gläubiger Mensch bin, allerdings kein religiöser. Religionen als institutionalisierten Glauben lehne ich für mich selbst ab.

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  2. Ich kann über fast alles reden. Probleme hab ich nur mit politisch rechts der Mitte orientierten Menschen.
    Sorry, nein, nicht sorry!! Ich stehe dazu, also warum entschuldigen?!
    Und nur über Thema Nr. 1 zu schreiben wird früher oder später langweilig.

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  3. Was die Religion betrifft, sage ich nie mehr, als dass ich Atheist bin und vielmehr dem Darwinismus zugetan bin. Doch allein der Unglaube führte in weit früheren Zeiten schon dazu, dass man auf dem Scheiterhaufen landete. Und schon gar nicht sollte man ans Missionieren denken, da dies bekanntlich zu den mitunter schlimmsten Feldzügen führte. Daran knabbert die Menschheit ja heute noch. Und doch lernen die Menschen nicht daraus. Man labert dummes Zeug über die Verbannung von Jesuskreuzen, will Burkas verbieten und was nicht noch alles. Und schon greift man in die Persönlichkeit eines Jeden ein. Was letztlich zur Politik wird.
    Und Politik betreffend, muss man heutzutage noch mehr aufpassen was man sagt. Sofort wird man in eine Schublade gesteckt. Und speziell das Thema rechts betreffend, habe ich so meine ureigene Antieinstellung.
    Daher meine ich auch, keine Religion und keine Politik besprechen. Indirekt spielen sie im Hintergrund ohnehin bei jedem Thema mit. Und was deine Ausführlichkeit der bisherigen Themen betrifft, so fühle dich frei dich zu äußern, über was auch immer.

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  4. Ich spreche eigentlich gerne über das Thema Religion. Allerdings gibt es bei mir zwei Probleme: Zum einen bin ich der gleichen Meinung, die auch Chris (sieht oben, nur mit anderen Argumenten) vertritt. Und zum anderen bin ich sehr schlecht umzustimmen. Und beides zusammen macht Diskussionen über solche Themen mit den meisten Menschen schwierig…
    (Aber das Bild ist wiedermal gelungen.)
    😉👍🤗

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      1. Theoretisch richtig. Aber bei Themen wie Glauben haben diejenigen, die gerne darüber reden, respektive diskutieren oft ein gewisses „Sendungsbewußtsein“. Da werden dann gerne sachliche Argumente mit emotionaler Rhetorik nieder gemacht… 😉🤗

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