Millennium

Wer kann sich noch an die bekloppte Vokabel erinnern? Der Jahrtausendwechsel, ach ja, lang ist’s her. Ich habe ein paar Jahre später eine Geschichte daraus gemacht. Heuer wieder hervorgekramt und siehe da, ich fand sie Scheiße. Zumindest nicht mehr so gut wie 2005. An seinen alten Texten kann man ablesen, ob man sich weiterentwickelt oder nicht. Wenn es danach geht, habe ich mich nicht nur entwickelt, ich habe einen Sprung gemacht. Was natürlich blöd ist, wenn der Leser bestimmte Erwartungen an einen Autor richtet und dann merkt, dass er sich anders entwickelt hat, als er es wünschte.

Das bessere Coverbild wäre was anderes, gilt aber als jungendgefährdend

Wie dem auch sei. Ich wollte sie überarbeiten und siehe da, drei Wochen später war sie fertig. Völlig neu geschrieben. Ich glaube, ich habe nur eine unwichtige Formulierung aus der alten Geschichte übernommen und selbst der Titel ist ein anderer. Fünfzehn Jahre ist eine Ewigkeit. Aber diese fünfzehn Jahre Schreiberfahrung merkt man unbedingt. Ich hatte kurz überlegt, die alte Geschichte hinten dranzuhängen, aber dann hätte ich die alte nochmal überarbeiten müssen und wie da oben steht, das hat ja schon beim ersten Mal nicht funktioniert. Und eine eigene Webseite mit der alten wollte ich auch nicht. Dem flüchtigen Leser wird ja nicht klar, dass es sie in Vorher-nacher-Version gibt und dass dies jetzt Vorher wäre. Genauso wenig würde man eine Diät nur mit Vorher-Bildern verkaufen wollen. Können.

Wenn du als Frau schon immer mal wissen wolltest, wie schön deine Muschi ist, dann bitte. Hier ist der Beweis. Die Geschichte ist in den meisten Online-Shops erhältlich, nur Google und Amazon zieren sich oft etwas (länger). Aber wenn es in iTunes drin ist, kann es ja nicht so schlimm sein. Ha, ha, ha, wenn Apple wüsste … (wehe einer sagt es denen!) Sodom und Gomorrha waren harmlos dagegen. Trotzdem würde ich sagen, dass es unbedingt ein Frauenporno ist. Männer hingegen können gleich die erste Hälfte überspringen, zum Wichsen reicht die zweite Hälfte allemal. Außer den drei Männern, die gerne lesen.


5 Gedanken zu “Millennium

  1. Geile Geschichte. Im wahrsten Sinne des Wortes.
    Jedoch nicht einfach nur geil, sondern auch noch spritzig!😉
    Gegen Langeweile und für Kurzweil genau das Richtige.
    Erst recht in dieser komischen Zeit.
    Apropos komische Zeit. Es gibt bald eine Geschichte, die brandaktuell ins Zeitgeschehen passt. 📖

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  2. Eine sexy, lustvolle, an-und erregende Erzählung einer Jahrtausendwendbegegnung.. virtuos geschrieben!
    Ein kleines unständiges Schmankerl wie frau es gerne liest …

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    1. Ich sollte mehr schreiben und weniger vögeln. Blöd ist dann nur, dass ich dem Fall nicht mehr so gut übers Vögeln schreiben kann. Wenn ich weniger vögeln würde, müsste ich also andere Themen haben. Darüber nachzudenken, würde mich dann so viel Zeit kosten, dass ich letztlich doch nicht mehr schreiben könnte. Kompliziert, ich weiß. Die Liste der gevögelten Leute ist bei mir mindestens zehnmal so lang wie die der geschriebenen Bücher. Im Schnitt ist also jeder zehnte Fick eine Geschichte. Habe ich nun zu hohe Ansprüche an dass Vögeln oder das Schreiben? Jedenfalls bekomme ich mehr Komplimente fürs Vögeln als Kritiken für meine Geschichten. Ich sollte also Callboy werden. Leider bin ich dazu zu alt. Coronagedanken. Ich vögel heuer mal daheim. Esther, zieh dich schon man aus, Alpha will Sex.

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  3. Mit Sicherheit das beste Mittel gegen den „Stubenkoller“! Lasst es mal richtig krachen!!
    Bei riesigen Nebenwirkungen frag ihren Arsch oder ihren Apotheker…🤪

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